Studenten und Schüler fordern bessere Bildung

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Frankfurt/Darmstadt - An bundesweiten Demonstrationen für bessere Bildung haben sich in Hessen etwa 1900 Studenten und Schüler beteiligt. In Frankfurt gingen nach Polizeiangaben 900 Studierende auf die Straße.

Sie zogen von der Universität durch die Innenstadt zur Fachhochschule und machten auch beim Zeltlager der der Occupy-Bewegung vor der Europäischen Zentralbank Stopp. In Darmstadt formierten sich etwa 700 Schüler und Studenten zu einem Sternmarsch durch die Innenstadt. Demonstrationen gab es auch in Kassel und Marburg. Die Initiative „Bildungsstreik“ hatte zu bundesweiten Aktionen aufgerufen, an denen sich Studierende in fast 40 Hochschulstädten beteiligten wollten. Sie schließt sich einer internationalen Bewegung an: Vom 7. bis 20. November setzen sich Jugendliche weltweit für Solidarität und freie Bildung ein.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) forderte, die Hochschulen auf den Ansturm von Studienanfängern vorzubereiten. Im Wintersemester fehlten 50.000 Plätze für Studienanfänger, erklärte GEW-Vorstand Andreas Keller in Berlin. Zugleich blieben in den Numerus-Clausus-Fächern wieder Plätze unbesetzt, weil Hochschulen und Politik das „Zulassungschaos“ nicht in den Griff bekämen.

Quelle: op-online.de

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