Studie: Zukunftsaussichten der 30 größten Städte

Spitzenreiter Frankfurt stürzt im Städteranking ab

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Frankfurt - München hat unter den 30 größten deutschen Städten aktuell die besten Zukunftsaussichten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) und der Privatbank Berenberg. Der dreimalige Spitzenreiter Frankfurt fällt auf den vierten Platz zurück.

Immer mehr Menschen leben in Großstädten - doch nicht alle Städte profitieren von dieser Entwicklung. München hat unter den 30 größten deutschen Städten einer Studie zufolge aktuell die besten Zukunftsaussichten. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Berlin und Leipzig, der dreimalige Spitzenreiter Frankfurt ist indes auf den vierten Platz zurückgefallen, Hessens Landeshauptstadt Wiesbaden steht auf dem elften Rang. Schlusslicht ist das sächsische Chemnitz.  

Für das Ranking zur Zukunftsfähigkeit der Städte wurden die Produktivitätsentwicklung, Standortfaktoren wie Bildung, Innovationsfähigkeit, Erreichbarkeit, Internationalität sowie die demografische Entwicklung analysiert. Die bayerische Landeshauptstadt punktete mit guten Standortfaktoren sowie mit Job- und Bevölkerungswachstum.

Eindrucksvolle Bilder der Frankfurter Skyline

Bei der demografischen Entwicklung wird München von Hessens Landeshauptstadt allerdings nochmal deutlich überflügelt. Ein Bevölkerungswachstum von 6,6 Prozent sagen die Forscher Wiesbaden für den Zeitraum von 2012 bis 2030 voraus, Spitzenwert unter den untersuchten Städten. In Frankfurt ist laut der Studie im selben Zeitraum mit einem minimalen Schrumpfen der Einwohnerzahl zu rechnen. Bei der Zahl der Berufstätigen erwarten die Forscher bis 2030 einen leichten Rückgang in Wiesbaden, in Frankfurt könnte dieser laut der Studie mit rund fünf Prozent deutlicher ausfallen. Bei den Standortfaktoren Internationalität und Erreichbarkeit gehört die Mainmetropole unterdessen zur Spitzengruppe.

dpa/ses

Quelle: op-online.de

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