72 Stunden - vom Himmel geschickt

Seligenstadt - 72 Stunden lang wollen sie für einen guten Zweck so richtig anpacken - rund 100 000 Kinder und Jugendliche der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) haben sich einiges vorgenommen. Mit Spaß, Engagement und christlicher Überzeugung wollen sie unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ bundesweit da helfen, wo es nötig ist und wo es sonst niemand tut. Von Thomas Holzamer

Bereits 2004 gab es die 72-Stunden-Aktion des BDKJ schon einmal, damals war sie ein voller Erfolg.

Der besondere Reiz für die Teilnehmer, liegt dabei in der Ungewissheit, was auf sie zukommt, wie Roland Franz, Jugendreferent des Dekanats Rodgau erläutert, das sich mit rund 600 Teilnehmern in 14 Projektgruppen an der Aktion teilnimmt. Denn bis zum Startschuss der Aktion am Donnerstag, 7. Mai, wissen die einzelnen Gruppen noch nicht, was sie in den folgenden drei Tagen auf die Beine stellen müssen. Vorbereiten können sich die Teilnehmer also nicht. Die Möglichkeiten sind dabei vielfältig, vom Computerkurs im Altenheim über das neue Spielmobil im Kindergarten bis hin zur Umgestaltung des Dorfplatzes - die gestellte Aufgabe könnte alles sein.

Mit dem Startschuss haben die einzelnen Gruppen exakt 72 Stunden Zeit, um die ihnen gestellt Aufgabe zu erfüllen. Das sei schon allein deshalb nicht einfach, da sie sich in dieser Zeit auch Sponsoren für die eventuell benötigten Materialien suchen und diese auch beschaffen müssten, so Franz. Gilt es beispielsweise ein Klettergerüst für einen Kindergarten zu bauen, müssen die Helfer einen Plan entwerfen, sich das nötige Material nebst Sponsoren beschaffen und zu guter Letzt das Gerüst bauen. Unterstützung bekommen die BDKJ-ler im Notfall von ihren Projektpaten. Bei den meisten Gruppen im Dekanat Rodgau haben sich dazu Bürgermeister und Erste Stadträte der jeweiligen Kommune bereit erklärt.

Begleitet wird die Aktion zudem vom Radiosender hr 3. Während der 72 Stunden werden dort Musikwünsche der Gruppen ebenso gesendet, wie „Hilferufe“ für den Fall, dass doch einmal Sponsoren fehlen oder beispielsweise „ein Bagger gebraucht wird, der vor Ort nicht aufzutreiben ist“, sagt Roland Franz.

Teilnehmen könne an der Aktion jeder, so Franz. Informationen über die einzelnen Projekte im Umkreis, benötigtes Material und den Fortschritt der Arbeiten gibt es ab Beginn der Aktion am 7. Mai auf der Internetseite

http://www.72

     stunden.de

Quelle: op-online.de

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