Starke Sturmböen über Hessen

Umgeknickte Bäume, abgedeckte Dächer

Frankfurt - Über ganz Hessen sind in der vergangenen Nacht starke Sturmböen geweht. Sie sorgten für Verkehrsbehinderungen, viele Polizeieinsätze und deckten Dächer ab. 

Starker Wind und heftige Böen haben in ganz Hessen die Feuerwehreinsätze oft ausrücken lassen. Verletzte oder größere Schäden gab es jedoch nicht. Ein Nordhessen stürzten mehrere Bäume um und lösten Verkehrsbehinderungen aus. Sowohl die Autobahn 49 als auch die Bundesstraßen 450 und 236 und mehrere Land- und Kreisstraßen hätten in der vergangenen Nacht vorübergehend gesperrt werden müssen, sagte ein Sprecher der Polizei Nordhessen in Kassel.

Auch in Osthessen knickte der Wind zahlreiche Bäume um. Im Eichenzeller Ortsteil Döllbach stand nach starken Regenfällen kurzzeitig die Ortsdurchfahrt unter Wasser, auch ein Keller lief voll, wie die Polizei Fulda mitteilte. In Mittelhessen musste die Feuerwehr nach Angaben eines Polizeisprechers 59 Mal wegen Sturmschäden ausrücken. Auch in Frankfurt wehte der Wind einige Bauzäune und Verkehrsschilder um.

In Südhessen hielten starke Sturmböen die Feuerwehren ebenfalls auf Trab. Es stürzten Bäume, Schilder und Bauzäune um. Einige der umherfliegenden Gegenstände beschädigten geparkte Autos, teilte die Polizei Darmstadt mit. In Heppenheim fegte der Wind Stühle von der Terrasse einer Gaststätte auf die Straße. In Erbach (Odenwaldkreis) deckte der Wind ein Dach teilweise ab.

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dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Archiv- und Symbolbild: dpa

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