Drei Jahre und neun Monate Haft

Syrien-Terrorkämpfer in Frankfurt verurteilt

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Der Angeklagte Kreshnik B. mit seinem Anwalt Mutlu Günal kurz vor der Urteilsverkündung.

Frankfurt - Im ersten deutschen Prozess gegen ein Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist der Angeklagte Kreshnik B. vom Oberlandesgericht Frankfurt zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden.

Der Staatsschutzsenat sah es als erwiesen an, dass der heute 20-jährige Kreshnik B. im Juli 2013 nach Syrien gereist war, um mit dem IS gegen das Assad-Regime zu kämpfen. Staatsschutzsenat, Bundesanwaltschaft und Verteidigung hatten sich auf ein Strafmaß von dreieinviertel bis viereinviertel Jahren geeinigt, sollte der Angeklagte aussagen.

Prozess um Terrorkämpfer Kreshnik B.

Prozess um Terrorkämpfer Kreshnik B.

Der ursprüngliche Anklagepunkt, eine schwere staatsgefährdende Straftat im Ausland vorbereitet zu haben, wurde fallen gelassen. Der Deutsche mit Wurzeln im Kosovo hatte im Prozess gestanden, in Syrien auch an Kampfeinsätzen teilgenommen zu haben. Er habe dabei aber nicht auf Menschen geschossen, sagte er aus. Bei seiner Rückkehr vor knapp einem Jahr war der Frankfurter am Flughafen festgenommen worden, er saß seither in Untersuchungshaft.

dpa

Quelle: op-online.de

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