Objekt auf dem Grund der Werra war Steinplatte

Suche abgebrochen - Keine Spur vom vermissten Fünfjährigen

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Ein Taucher bereitet sich an der Werra in Wanfried (Hessen) auf seinen Tauchgang vor.

Wanfried - Mehr als drei Tage ist der kleine Aref bereits verschwunden, doch auch heute gibt es kein Zeichen, wo der Fünfjährige geblieben ist. Ein Gegenstand tief in der Werra entpuppte sich als Steinplatte. Die Suche wird nun zunächst über Wasser fortgesetzt.

Von dem vermissten fünfjährigen Jungen aus dem nordhessischen Wanfried (Werra-Meißner-Kreis) fehlt weiter jede Spur. Auch bei drei Tauchgängen heute in der Werra blieb die Suche nach dem kleinen Aref erfolglos, wie die Polizei Eschwege mitteilte. Zunächst hatten Strömungstaucher einer Privatfirma aus Niedersachsen ein verdächtiges Objekt auf dem Grund der Werra inspiziert. Laut Aussage eines Tauchers handelte es sich aber um eine Steinplatte in ähnlicher Größe wie das vermisste Kind, erklärte die Polizei. Die weiteren Tauchgänge fanden in Höhe der Spielgeräte und des Stegs zur Werra statt, hier war der Fünfjährige zuletzt gesehen worden. Weitere Tauchgänge soll es zunächst nicht geben, dafür fehlen den Ermittlern bislang konkrete Hinweise.

Die Polizei kündigte an, die Wasserschutzpolizei werde auch morgen noch einmal die Ufer beidseitig der Werra absuchen. Bei Facebook hat sich inzwischen die Gruppe "WO IST AREF 5j.?(aus Wanfried)" gebildet. Seit Montagabend wird fieberhaft nach dem kleinen Aref gesucht, der von den Spielgeräten ganz in der Nähe der Werra verschwunden ist. Seine Mutter hatte ihn nach ihrer Aussage gegen 18 Uhr aus den Augen verloren. Nach Aussage der Mutter sei Aref bereits öfter allein unterwegs gewesen, berichtet die Polizei. Gegen 20.30 Uhr wurde der Junge bei der Polizei als vermisst gemeldet. Die Polizei geht von einem Unglücksfall aus, vermutlich ist der Junge in den Fluss gestürzt und ertrunken. Hinweise auf ein Verbrechen hat sie bislang nicht. Die Ermittler suchen als Zeugen zwei Rad- und einen Autofahrer. (dpa)

Bildergalerie: Suche nach vermisstem fünfjährigen Jungen 

Quelle: op-online.de

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