Kundgebungen in hessischen Städten

Tausende bei Ostermärschen

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Frankfurt - Hunderte Menschen haben am Karsamstag an den Ostermärschen in Hessen gegen Waffenexporte aus Deutschland und den Einsatz von Drohnen teilgenommen.

Wie die Informationsstelle Ostermarsch in Frankfurt berichtete, gingen in Marburg rund 100 Demonstranten für den Frieden auf die Straße, kleinere Aktionen gab es auch in Wetzlar, Gießen und Michelstadt. Die Beteiligung sei ähnlich wie im Vorjahr, betonte Willi van Ooyen von der Informationsstelle. Es habe auch eine „klare politische Aussage zum Afghanistan-Krieg“ gegeben.

Bereits an Karfreitag hatten zum Auftakt der hessischen Ostermärsche 150 Menschen in Bruchköbel (Main-Kinzig-Kreis) demonstriert. Die meisten Teilnehmer versammelten sich zeitgleich zum Protest unter dem Motto „Friedenspolitik statt Kriegspolitik“ am Ostermontag in Offenbach, Frankfurt und Darmstadt. In Frankfurt machten laut Infostelle Ostermarsch rund 2000 Menschen mit.

Die Ostermarschbewegung hat ihre Wurzeln im Protest gegen das atomare Wettrüsten während des Kalten Krieges. Bundesweit protestierten Tausende gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr und Waffenexporte aus Deutschland. Mit Plakaten, Bannern und bunten Friedens-Fahnen zogen Aktivisten durch mehrere Städte. Eine der größten Aktionen gab es am Samstag in Stuttgart: Dort demonstrierten rund 1000 Menschen für Frieden, aber auch gegen Spekulantentum.

In Berlin kamen etwa 800 Menschen zusammen, um gegen den Einsatz unbemannter Kampfdrohnen in Konfliktgebieten zu protestieren. Rund 2500 Menschen gingen den Organisatoren zufolge beim dreitägigen Ostermarsch Rhein-Ruhr auf die Straße. Das winterliche Wetter habe wohl einige von der Teilnahme abgehalten, hieß es. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren war die Resonanz etwas geringer. Auf eine Schätzung der diesjährigen bundesweiten Teilnehmerzahl wollte sich der Geschäftsführer des Netzwerks Friedenskooperative, Manfred Stenner, am Montag nicht festlegen.

dpa

Quelle: op-online.de

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