Tempo 30 noch nicht vom Tisch

Frankfurt - Die Anträge der Stadt Frankfurt, auf vier Hauptverkehrsstraßen nachts Tempo 30 einzuführen, sind noch nicht entschieden.

Zwar hatte Hessens Verkehrsminister Florian Rentsch (FDP) Ende August einen Versuch für unzulässig erklärt, die Stadt reichte aber zusätzlich Anträge nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) beim Regierungspräsidium Darmstadt ein. Das Ziel sei das selbe, sagte Heiko Kleinsteuber vom Frankfurter Verkehrsdezernat am Mittwoch. „Wir wollen Tempo 30 aus Lärmschutzgründen. “ Beim Regierungspräsidium (RP) Darmstadt werde noch geprüft, sagte ein Sprecher.

Frankfurt hatte im August für fünf Hauptverkehrsadern ein nächtliches Tempo-30-Limit beantragt. Für eine Straße wurde der Antrag genehmigt. Die Erfahrungen damit werden derzeit ausgewertet.

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Der von der Frankfurter Rathaus-Koalition aus CDU und Grünen getragene Versuch sollte eigentlich am 1. September beginnen. Frankfurts Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne) hatte sich im August fassungslos über Rentschs Ablehnung gezeigt. Den Anwohnern der Straßen werde der Lärmschutz verweigert. Ziel des nächtlichen Tempolimits sei die Entlastung der Bürger.

dpa

Quelle: op-online.de

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