Pferdestute fast verhungert

Halterin wegen Tierquälerei vor Gericht

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Symbolbild

Frankfurt - Eine Pferdehalterin soll eine Stute so vernachlässigt haben, dass das Tier fast verhungert wäre. Die Frau steht deshalb wegen Tierqäulerei vor Gericht.

Eine Pferdehalterin soll eine Stute so stark vernachlässigt haben, dass das Tier fast verhungert wäre. Unter anderem deshalb muss sich die 44-Jährige seit heute wegen Tierquälerei vor dem Amtsgericht in Frankfurt verantworten. Die Stute und ihr Fohlen waren im Mai 2012 auf einer Weide in Hofheim (Main-Taunus-Kreis) beschlagnahmt worden, nachdem Spaziergänger ihren schlechter Zustand bemerkt und das Veterinäramt alarmiert hatten. Die Tiere waren stark abgemagert und hatten Gebissschäden.

Vor Gericht beteuerte die Halterin, sie habe die Stute ausreichend gefüttert. Das Tier sei aber aus für sie unerfindlichen Gründen stark abgemagert. Die Staatsanwaltschaft beruft sich aber auch deshalb auf Tierquälerei, weil in der Wohnung der Frau weitere Vögel und Katzen in desolatem Zustand vorgefunden worden seien.

Am ersten Verhandlungstag zeigte sich, dass die Sache komplexer ist als ursprünglich angenommen. So soll nun ein auf Pferde spezialisierter Tierarzt ein Gutachten erstellen. Darüber hinaus sollen mehrere Zeugen gehört werden.

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dpa

Quelle: op-online.de

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