Naturschützer veröffentlichen Ergebnisse

Wildkatzen in Nordosthessen nachgewiesen

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Kassel  -  Scheinbar durchstreifen Wildkatzen den Norden von Hessen: Mit Haarproben haben Umweltschützer des BUND nachgewiesen, dass sich sechs der sehr scheuen Tiere im nordosthessischen Bergland niedergelassen haben. Es handelt sich dabei um fünf Weibchen und ein Männchen.

Wie der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) heute mitteilte, waren Anfang 2013 im Werra-Meißner-Kreis und im Kreis Kassel Holzlatten aufgestellt worden, die mit Baldrian eingesprüht waren. Diese Lockstöcke ziehen die Tiere vor allem während der Paarungszeit stark an. Beim Reiben am rauen Holz hinterlassen sie Haare, die genetisch untersucht wurden.

Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass es sich um eine sesshafte Population handele, da Katzen in der Regel sehr standorttreu seien, sagte Susanne Schneider vom BUND. Wildkatzen sind sehr scheu und kreuzen nur selten den Weg von Waldbesuchern. Mit der Methode wurden die Tiere bereits in verschiedenen Teilen Deutschlands nachgewiesen. Die Untersuchung wird derzeit wiederholt.

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dpa/lhe

Quelle: op-online.de

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