Tiertransporter kommt von Autobahn ab

40 Kälber nach Unfall getötet

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Fulda - Auf der A7 hat heute Morgen ein Tiertransporter einen schweren Unfall gebaut. Danach befanden sich 160 Tiere auf der Fahrbahn, 40 überlebten den Unfall nicht.

Nach einem schweren Unfall eines Viehtransporters auf der A7 bei Niederaula hat die Feuerwehr rund 160 Kälber auf der Autobahn eingefangen. Viele der Tiere liefen nach dem Unglück in den frühen Donnerstagmorgen kreuz und quer auf der Autobahn, bevor sie zusammengetrieben und auf einen Ersatz-Lastwagen umgeladen werden konnten. Rund 40 weitere Kälber verendeten.

Nach Polizeiangaben war der Transporter zwischen dem Rasthof Großenmoor und Niederaula (Kreis Hersfeld-Rotenburg) an einer Baustelle von der Autobahn abgekommen und gegen ein Arbeitsfahrzeug geprallt. Ein darin sitzender Arbeiter wurde schwer verletzt, der Fahrer des Tiertransporters erlitt leichte Verletzungen. Die Autobahn war stundenlang in beiden Fahrtrichtungen, später nur noch Richtung Norden voll gesperrt. Nach der Bergung des Transporters sollte die Fahrbahn an der Unfallstelle abgefräst und mit einer neuen Asphaltdecke versehen werden. Im Berufsverkehr bildeten sich kilometerlange Staus.

Lkw fährt auf Leitplanke - 400 Liter Diesel ausgelaufen

Bei einem zweiten Unfall auf der A7 bei Kassel sind aus einem Lkw-Tank rund 400 Liter Diesel ausgelaufen. Der Lastwagen geriet nach Angaben der Polizei am Dienstagmorgen in einer Baustelle von der Straße ab und streifte eine Leitplanke. Dabei wurden die rechte Fahrzeugseite und der Tank stark beschädigt, so dass etwa 400 Liter Diesel in den Baustellenbereich liefen, die Feuerwehr sicherte die Kanalisation vor dem Öl. Der Fahrer blieb unverletzt.

Der Lastwagen musste mit einem Kran geborgen werden. Der rechte Fahrstreifen war wegen der Bergungs- und Reinigungsarbeiten mehrere Stunden gesperrt, der Stau war bis zu drei Kilometer lang. Den Gesamtschaden an Fahrzeug und Leitplanke schätzt die Polizei auf 41.000 Euro.

dpa

Quelle: op-online.de

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