Tod in Disco - Partygäste melden sich als Zeugen

Frankfurt - Nach der tödlichen Prügelei in einer Frankfurter Disco setzt die Staatsanwaltschaft weiter auf Zeugenbefragungen. Vielleicht mit Erfolg, denn im Nachhinein erinnern sich viele Gäste an die Situation, die sie zunächst also nicht so schlimm empfanden.

„Viele Partygäste, die die Situation zunächst als nicht so schlimm eingeschätzt hatten, haben sich im Nachhinein noch bei uns gemeldet“, sagte Oberstaatsanwältin Doris Möller-Scheu am Dienstag auf dpa-Anfrage. 

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Auch die Freundin des Opfers sei inzwischen befragt worden. Sie habe zunächst noch unter Schock gestanden. „Die Aussagen der Zeugen werden dann mit den Auswertungen der Videoaufnahmen abgeglichen“, sagte Möller-Scheu zu den „auf Hochtouren“ laufenden Ermittlungen. Auf der Video-CD sei allerdings nicht zu erkennen, wie es zu dem Streit gekommen sei.

Ein 31-Jähriger war in der Nacht zum Ostermontag von Türstehern der Disco „U60311“ zusammengeschlagen worden. Der Mann war nach der Prügelei an seinen schweren Verletzungen gestorben. Drei Türsteher sitzen in Untersuchungshaft. Gegen sie wird wegen Totschlags ermittelt.

dpa

Quelle: op-online.de

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