Gibson setzt Betrieb fort

Club-Besucher starb nach Tritten und Schlägen auf den Kopf

Frankfurt - Schläge und Tritte gegen den Kopf haben den bisherigen Ermittlungen zufolge zum Tod des 41-Jährigen im Frankfurter Club Gibson geführt.

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Der Mann aus Mainz war am frühen Pfingstsonntag auf der Tanzfläche von drei Männern ins Gesicht und auf den Kopf geschlagen worden und dadurch zu Boden gegangen, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Frankfurt mitteilte: „Obwohl er regungslos am Boden liegen blieb, versetzten ihm einer oder zwei Beschuldigte noch mehrere Tritte gegen den Kopf.“ Der Mann erlitt schwere Kopfverletzungen, die zum Hirntod führten. Die Ergebnisse der Obduktion stehen aber noch aus. Sie wurde auf den morgigen Freitag verschoben.

Gibson nimmt Betrieb heute wieder auf

Die Diskothek kündigte an, ihren Betrieb am Donnerstag fortzusetzen. Ein 38 und ein 25 Jahre alter Mann sitzen wegen Totschlagsverdacht in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl gegen den Dritten, 29 Jahre alten Verdächtigen, wurde außer Vollzug gesetzt. „Die Beschuldigten hatten aufgrund der Heftigkeit des Angriffs zumindest billigend in Kauf genommen, ihr Opfer zu töten“, teilte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen mit. Den Begleiter des 41-Jährigen verletzten sie mit Faustschlägen ins Gesicht. Worum es bei der Schlägerei ging und wie es dazu kam, war weiterhin unklar. Anhaltspunkte auf einen Streit in der Türsteherszene oder dem Rockermilieu gebe es nicht. Zum Zeitpunkt der Tat sollen mehr als 1000 Gäste im Gibson auf der Frankfurter Einkaufstraße Zeil gefeiert haben.

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(san/dpa)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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