Täter und Opfer kannten sich

Schüsse auf CDU-Politiker: Motiv weiter unklar

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Kommunalpolitiker Wolfgang Potinius wurde erschossen.

Gießen - Nach dem gewaltsamen Tod eines Politikers aus der Wetterau bleibt die Frage nach dem Motiv. Der mutmaßliche Täter kann dazu nichts mehr sagen - er ist tot. Und die Ermittler halten sich weiterhin bedeckt.

Nach den tödlichen Schüssen auf den Kommunalpolitiker Wolfgang Potinius aus der Wetterau bleibt das Tatmotiv weiter im Dunkeln. Die Ermittler teilten heute lediglich mit, dass es derzeit keine Hinweise auf einen politischen Hintergrund oder eine Eifersuchtstat gebe. Medienberichte, wonach ein berufliches Motiv eine Rolle spielen könnte, kommentierte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Gießen nicht. Das Opfer war auch als Klinikmanager tätig gewesen. Ein 56-Jähriger soll ihn am Montagabend erschossen haben. Danach tötete sich der Verdächtige im rund 50 Kilometer entfernten Neu-Anspach (Hochtaunuskreis) selbst.

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Laut Staatsanwaltschaft kannten sich die beiden Männer. Die Sprecherin der Ermittlungsbehörde nannte aber keine Details. Sie äußerte sich auch nicht zu Medienberichten, wonach der 56-Jährige ein früherer Mitarbeiter des Opfers gewesen sei, der vor einigen Jahren wegen Unregelmäßigkeiten in Ungnade gefallen sein soll. Die Justizsprecherin verwies auf die besondere Konstellation des Falls: Da der mutmaßliche Täter tot sei, verbiete es sich, über das genaue Motiv öffentlich weiter zu mutmaßen. Das Opfer war in seiner Garage mit zwei Schüssen in Kopf und Oberkörper gefunden worden. Der 56-Jährige hatte sich später vor den Augen von Polizisten in den Kopf geschossen.

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dpa

Quelle: op-online.de

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