87-Jähriger stirbt

Tödlicher Badeunfall: Junge im Main untergegangen

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Frankfurt - Nach einem Badeunfall im Main bei Frankfurt ist ein 15-jähriger Junge im Krankenhaus gestorben. Der Jugendliche spielte vor dem Unfall Fußball mit seinen Freunden.

Ein aus dem Main geretteter Jugendlicher ist in einem Frankfurter Krankenhaus gestorben. Die genauen Hintergründe des Unfalls waren am Mittwoch noch völlig unklar. Augenzeugen hatten am Dienstagabend Hilfe gerufen, weil sie den 15-Jährigen aus den Augen verloren hatten, nachdem sie ihn auf einem Schwimmponton - eine Art künstliche Insel - im Main gesehen hatten, wie die Feuerwehr mitteilte.

Der Jugendliche soll den Aussagen nach drei bis vier Meter im Main geschwommen sein, bevor er plötzlich unterging, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Ein Rettungstaucher barg ihn in etwa vier Metern Tiefe vom Grund des Flusses. Der Jugendliche habe sich rund 25 Minuten unter Wasser befunden, sagte der Sprecher.

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Nach ersten Wiederbelebungsmaßnahmen vor Ort wurde der 15-Jährige in den Schockraum der Universitätsklinik gebracht. Bei der Rettung war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Nach ersten Ermittlungen hatte der 15-Jährige mit Freunden Fußball gespielt und sich danach im Main abkühlen wollen. Er war auf den Schwimmponton gestiegen. Nach Angaben des Feuerwehrsprechers handelt es sich dabei um eine Anlegestelle für Sportruderboote, die etwa 30 Zentimeter aus dem Wasser herausragt.

In Südhessen kam beim Baden im Eutersee bei Hesseneck (Odenwaldkreis) ein 87-Jähriger ums Leben. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, starb der Mann am Vortag wahrscheinlich an Herz-Kreislauf-Versagen. Badegäste hatten ihn am frühen Abend leblos am Ufer entdeckt und Hilfe geholt. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des 87-Jährigen feststellen.

dpa

Quelle: op-online.de

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