Bluttat in Wiesbaden

Tote Asylbewerberin: Polizei schnappt mutmaßlichen Täter

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Frau in Flüchtlingsunterkunft erstochen - Bild vom Tatort Mitte August.

Wiesbaden - Fast zwei Monate nach dem gewaltsamen Tod einer Asylbewerberin in Wiesbaden ist der dringend tatverdächtige Ex-Freund der 23-Jährigen gefasst worden.

Ermittler spürten den 25 Jahre alten Mann in den Niederlanden auf, wie die Polizei heute in Wiesbaden mitteilte. Dort habe er sich unter falschen Personalien in einer Asylbewerberunterkunft aufgehalten. Die junge Frau aus Eritrea war Mitte August leblos in einem Asylbewerberheim in Wiesbaden gefunden worden. Sie wurde erstochen. Der Täter soll nach dem Ergebnis der Obduktion mit großer Brutalität vorgegangen sein.

Einen ausländerfeindlichen Hintergrund hatte die Polizei früh ausgeschlossen. Der Tatverdächtige stammt ebenfalls aus dem afrikanischen Land. In dem Heim waren rund 260 Bewohner unterschiedlichster Nationalitäten untergebracht. Der 25-Jährige lebte nicht in der Asylbewerberunterkunft in der hessischen Landeshauptstadt. Er war kurz nach der Tat spurlos verschwunden. Die Polizei suchte mit einem europaweit geltenden Haftbefehl nach dem Mann. Zudem wurde eine Belohnung von 2000 Euro für Hinweise auf die Ergreifung des mutmaßlichen Täters ausgesetzt.

Bilder: Tote in Flüchtlingsunterkunft in Wiesbaden

Quelle: op-online.de

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