Polizei sucht Verdächtigen

Rasierklinge in Köder: Hund stirbt qualvollen Tod

Sachsenhausen - Ein Ehepaar geht mit ihrem kleinen Jack Russel Terrier auf einem Trampelpfad spazieren. Plötzlich fängt der Hund an zu röcheln und stirbt später in der Tierklinik an einer verschluckten Rasierklinge. Die Polizei sucht nach einem möglichen Hundehasser.

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Bereits am 1. November waren die Halter mit ihrem Vierbeiner auf dem Trampelpfad entlang der Darmstädter Landstraße, Höhe nördlich der Oberschweinstiegschneise, unterwegs. Gegen 15.30 Uhr fiel ihnen dort ein Mann auf, der sich verdächtig benahm und Augenkontakt vermied. Kurze Zeit später fing der Hund an zu röcheln. Das Paar brachte ihren Hund sofort in eine Tierklinik, wo er umgehend operiert wurde. Die Ärzte konnten den schwerverletzten Terrier aber nicht mehr retten. Er starb durch innere Schnittverletzungen, die er durch eine Rasierklinge erlitten hatte.

Wie die Polizei heute mitteilte, geht sie davon aus, dass der Jack Russel auf dem Trampelpfad einen präparierten Köder gefressen hat. Da die Besitzer erst gestern den Fall meldeten, suchen die Ermittler erst jetzt nach dem Verdächtigen. Dabei handelt es sich um einen Mann zwischen 45 und 55 Jahren. Er ist zirka 1,70 bis 1,75 Meter groß, mit auffallend blasser Hautfarbe und hoher Stirn. Er trägt mittelblonde, nach hinten gekämmte Haare und hat eine schlanke Gestalt. Bekleidet war er mit einer dunkelblauen Steppjacke. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 069/75510800 entgegen. (skk)

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Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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