Arbeiten im Zoo

Traumberuf Tierpfleger

Frankfurt - Zur Arbeit im Zoo gehört mehr als Zebras füttern und Äffchen streicheln. Nämlich körperliche Arbeit und noch mehr. Für viele ist Tierpfleger dennoch ein Traumberuf.

Traumberuf Tierpfleger

Traumberuf Tierpfleger

http://www.op-online.de - 17. Mai 2013 Der Traumberuf Tierpfleger ist mehr als Zebras füttern und Äffchen streicheln. Dazu gehört auch harte körperliche Arbeit beim Gehege ausmisten und Äste schrubben. Wir haben Tierpfleger Martin Rödl im Frankfurter Zoo über die Schulter geschaut.

Zum Video

Welche Voraussetzungen dafür nötig sind und wie schwer es ist, einen der begehrten Ausbildungsplätze zu ergattern - op-online.de war im Frankfurter Zoo und hat einen gefragt, der es wissen muss: Tierpfleger Martin Rödl.

Der junge Mann arbeitet im Grzimekhaus. Dort serviert er Erdferkel Elvis Mehlwürmer zum Frühstück, schnippelt Bananen für die Fledermäuse oder rührt die Joghurtmischung von Ameisenbär-Dame Pepita an.

Zoo-Doku-Soaps vermitteln falsches Tierpfleger-Bild

„So einfach, wie es in den Zoo-Doku-Soaps immer dargestellt wird, ist die Arbeit nicht. Das vermittelt vielen ein falsches Bild“, sagt Tierpfleger Martin Rödl. „Zu unserem Alltag gehört auch körperliche Arbeit. Wir missten die Gehege aus, graben um oder schrubben die Äste, an denen Affen ihr Revier markiert haben. Aber das will natürlich kein Fernsehzuschauer sehen.“

Nicht alle Zoobewohner sind Vegetarier. Zur Arbeit eines Tierpflegers gehört es auch, Tiere zu töten. Tiger zum Beispiel brauchen Fleisch.  „Das ist natürlich keine schöne Aufgabe, Kaninchen oder Tauben abzutöten“, sagt Martin Rödl, „aber es gehört dazu. Das muss auch jedem klar sein, der diesen Berufsweg einschlagen will.“

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Hempel

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare