Tumult im Parlament – bis die Polizei kommt

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Stadtverordnetenvorsteher Dr. Harald Schöning (rechts) ruft die Polizei.

Dieburg - Das ist ein Novum in der Geschichte der Dieburger Stadtverordnetenversammlung: Vor dem Beschluss für den Bau eines Reifen-Großlagers der Firma Fiege rückte die Polizei an.

Zu viert schritten die Beamten ein, als Stadtverordnetenvorsteher Dr. Harald Schöning sein Hausrecht nicht mehr durchsetzen konnte. Er hatte zuvor einem Fiege-Gegner, der mit Zwischenrufen die Diskussion unmöglich machte, Hausverbot erteilt. „Ich gehe nur unter Gewalt!“, antwortete der Störer, der sich schließlich friedlich abführen ließ.

Die Diskussion im Parlament verfolgten über 100 Gegner, die sich in einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen haben. Auf dem Gelände im Norden Dieburgs zwischen B 26 und B 45 soll eine 17 Meter hohe Halle entstehen, die 565 Meter lang und 157 Meter breit wird. Die BI kritisiert vor allem die Größe des Projekts und befürchtet mehr Lärm und Abgase durch Lkw-Verkehr.

(eha)

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Quelle: op-online.de

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