Turbo-Abi: Elternklage erfolgreich

Offenbach/Hanau (psh) ‐ Gute Aussicht für Turbo-Abi-Schüler: Einer höchst umstrittenen Zeugnisregelung bei der verkürzten Gymnasialzeit (G8) in Hessen geht’s an den Kragen.

So können G8-Schüler, die derzeit aufs Ende der Mittelstufe zusteuern, hoffen, dass sie nach Klasse 9 nicht nur einen Hauptschulabschluss in der Tasche haben. Möglichst schon bis zum neuen Schuljahr will das Kultusministerium „eine hessische Lösung“ präsentieren, die den Schülern dann - wie im G9-System - nach dem Ende der Mittelstufe ein Zeugnis ausstellt, das wie die Mittlere Reife anerkannt wird.

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Eltern machen Dampf

In den letzten Wochen hatten vor allem Elternvertreter in Hessen mit Nachdruck eine Rückkehr zur Mittleren Reife gefordert. Jetzt legten sie nach: Pia Layer, Vorsitzende des Kreiselternbeirats-Offenbach, zu unserer Zeitung: „Gleicher inhaltlicher Unterricht in reduzierter Lernzeit sollte zu einem vergleichbaren Abschluss führen.“ Mehmet Kuscu, Vorsitzender des Hanauer Stadtelternbeirats, berichtete von einer großen Verärgerung bei den Eltern der betroffenen Schüler. Michael Brehm, Vorsitzender des Stadtelternbeirates in Offenbach betont, dass die Ursache des Problems in der Hessen-G8-Regelung „mit der ausschließlichen Kürzung der Unterrichtszeit in der Mittelstufe“ liegt.

Quelle: op-online.de

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