Turbulenzen in Flugplänen und Politik

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Das vorläufige Nachtflugverbot zwingt die Lufthansa zu Umplanungen.

Offenbach/Wiesbaden (re) ‐ Die hessischen Verwaltungsrichter haben mit ihrer Entscheidung zum Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen für heftige Turbulenzen gesorgt. 

Das Unternehmen Lufthansa Cargo muss wegen der ab 30. Oktober angeordneten Nachtruhe komplett umplanen. Zehn Flüge pro Nacht seien ursprünglich vorgesehen gewesen, so ein Unternehmenssprecher. Die Neuorganisation habe Auswirkungen auf den weltweiten Winterflugplan bis zum 24. März 2012. Dies sei keine regionale Kleinigkeit. Die Maschinen sind im internationalen Luftverkehr „eingetaktet“, das bedeutet, selbst wenn die Flüge in Frankfurt zu anderen Zeiten stattfinden, fehlen die „Slots“, die Zeitfenster, an den Zielorten.

Unterdessen haben SPD und Grüne im Landtag vor der heutigen Sondersitzung des Verkehrsausschusses einen Lärmminderungsplan für den Flughafen gefordert. Das Land müsse erklären, wie es weitergehen soll.

Quelle: op-online.de

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