Nach tödlicher Prügelei

Neuer „U60311“-Prozess gegen Türsteher gestartet

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Der Angeklagte Athanassios G. verdeckt im Gerichtssaal des Landgerichts in Frankfurt neben seinem Pflichtverteidiger Joachim Bremer sein Gesicht.

Frankfurt - Knapp drei Jahre nach dem gewaltsamen Tod eines Gastes in einer Frankfurter Diskothek hat heute vor dem Landgericht Frankfurt der zweite Totschlags-Prozess gegen drei Türsteher begonnen.

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Die Angeklagten sollen im April 2011 den 31 Jahre alten Besucher des mittlerweile geschlossenen Techno-Clubs "U60311" derart geschlagen und getreten haben, dass er starb. In einem ersten Prozess waren die beiden heute 38 und 33 Jahre alten mutmaßlichen Haupttäter zu zehneinhalb und neun Jahren Haft verurteilt worden. Ein 22-Jähriger hatte als Heranwachsender fünf Jahre Freiheitsstrafe erhalten. Der Bundesgerichtshof (BGH) ordnete aber einen neuen Prozess an.

Das Landgericht Frankfurt hat 33 Verhandlungstage geplant. Der zweite Prozess begann mit der Erörterung von Videoaufzeichnungen der Diskothek. Die Angeklagten wollen sich erst an den kommenden Prozesstagen zur Anklage äußern.

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dpa

Quelle: op-online.de

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