Überlisten Sie den Morgenmuffel in sich!

+
Morgenmuffel können ihre innere Uhr mit viel Licht und ein wenig Bewegung überlisten.

Der Wecker reißt Sie jeden Morgen aus dem Bett und die Stimmung sinkt in den Keller. Schlafmützen fällt es schwer, fit und gut gelaunt in den Tag zu starten. Dabei gibt es ein paar einfache Tricks, die Ihnen auch als Morgenmuffel das Aufstehen erleichtern.

Mit einem fröhlichen „Guten Morgen“ auf den Lippen aus dem Bett springen, ist für chronische Langschläfer eine schier unerträgliche Kraftanstrengung. Dabei können sie gar nichts dafür. Es ist genetisch programmiert, ob Sie problemlos früh aufstehen können: Die innere Uhr, die Schlaf- und Wachzeiten regelt, ist bei jedem Menschen anders eingestellt. Wissenschaftler unterscheiden zwei Typen: Eulen und Lerche.

Die Eulen drehen abends auf und sind morgens müde. Zwingt sie der Wecker zum frühen Aufstehen, befindet sich ihr Körper eigentlich noch im Tiefschlafmodus. Lerchen hingegen machen schlapp, wenn die Sonne untergeht und sind dafür morgens topfit. An Ihrer Veranlagung lässt sich nichts ändern. Doch mit ein paar Tricks erleichtern Sie sich auch als Morgenmuffel den Start in den Tag.

Tricksen Sie die Schlafphasen aus

Auch wenn es schwer fällt: Stellen den Wecker eine halbe Stunde früher. So hat Ihr Körper genügend Zeit, um in Gang zu kommen und Sie müssen sich nicht schon in der Früh stressen. Belohnen Sie sich dafür mit einem ausgiebigen Frühstück. Das versorgt Ihren Körper mit ausreichend Energie für den Vormittag.

Licht ins Leben lassen

Eine prima Methode für Morgenmuffel ist es, den Tag im Hellen zu beginnen. Ziehen Sie die Vorhänge im Schlafzimmer nicht komplett zu. So können Sie sich von der ersten Sonnenstrahlen wecken lassen. Ebenso effektiv ist eine Zeitschaltuhr, die vor dem Klingeln des Weckers das Licht einschaltet. Für Genießer gibt es auch Tageslichtwecker, die sich langsam hochdimmen und einen Sonnenaufgang simulieren.

Den Körper auf Trab bringen

Das beliebte „Och, noch fünf Minuten“-Spiel, bei dem der Wecker immer weiter nach vorn gestellt wird, ist nichts für Morgenmuffel. Stehen Sie lieber auf und bewegen Sie sich, statt auf die Schlummertaste zu drücken. Schon 15 Minuten Sport  wirken wahre Wunder. Am besten bringen Sie den Kreislauf draußen oder bei geöffnetem Fenster in Schwung.

Kalte Dusche für Morgenmuffel

Hartgesottene wählen die ganz harte Methode und springen schon morgens unter die kalte Dusche. Die Schocktherapie ist effektiv: Der Körper fährt sofort einen Gang hoch und Sie werden munter. Um den Kreislauf zu schonen, drehen Sie aber bitte nicht gleich das eiskalte Wasser auf, sondern tasten Sie sich behutsam mit kühlem Wasser an Füßen und Beinen heran. Das schont das Herz.

Durchhalten

Behalten Sie diese Morgenrituale auch am Wochenende  bei. Es dauert ein paar Wochen, bis sich Ihr Biorhythmus soweit umgestellt hat, dass Ihnen das Aufstehen leichter fällt. Wenn Sie an freien Tagen in alte Muster verfallen, zieht sich der Prozess nur in die Länge.

Quelle: op-online.de

Kommentare