Ukas Urteil rückt näher

Frankfurt (dpa) - Der Prozess gegen den islamistisch motivierten Todesschützen vom Frankfurter Flughafen geht in die Schlussphase. Heute sind vor dem Oberlandesgericht Frankfurt die Plädoyers der Bundesanwaltschaft und der Verteidigung geplant.

Der 21 Jahre alte Arid Uka steht wegen zweifachen Mordes und dreifachen Mordversuchs vor dem Staatsschutzsenat. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe. Das Urteil soll am 19. Januar gesprochen werden.

Zu Prozessbeginn hatte Uka gestanden, am 2. März vergangenen Jahres zwei US-Soldaten mit Kopfschüssen getötet und zwei andere mit Schüssen schwer verletzt zu haben. Als der im Kosovo geborene Frankfurter auf einen fünften Soldaten zielte, versagte seine Waffe.

 Das Attentat gilt als der erste islamistische Anschlag in Deutschland mit Toten und Verletzten. Die Soldaten waren auf dem Weg nach Afghanistan, deshalb hatte sie der Täter als Ziel ausgewählt. Sie wurden völlig überrascht.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare