Erste Umfrage zu Frankfurter OB vorgelegt

Schwache Werte für Peter Feldmann

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Frankfurt - Die Ein-Jahres-Bilanz liegt nur Tage zurück, da muss Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) erste ungünstige Umfrageergebnisse verdauen.

Eine Erhebung des Forsa-Instituts im Auftrag der Frankfurter Neuen Presse unter 1000 Frankfurtern ergab, dass nur 64 Prozent den „linken“ OB überhaupt kennen. Nur wenige Junge sind darunter. Das Ergebnis gilt als schwach. In anderen Großstädten werden bis zu 80 Prozent erreicht.

Indiz für das eher maue Image des OB ist, dass er der Frankfurter SPD keinen Rückenwind beschert. Die Genossen kämen bei einer Kommunalwahl derzeit auf 19 Prozent. 2011 waren es 21,3. Feldmanns Arbeit bewerten 30 Prozent als gut, 35 Prozent als weder noch. 16 Prozent bewerten seine „Performance“ als schlecht.

Eine einigende Wirkung scheint er ebenfalls kaum zu entfalten. 50 Prozent der SPD-Anhänger sehen sein Wirken positiv. Dieser Auffassung sind aber nur 17 Prozent der CDU-Anhänger. Bei den Freunden der Grünen sind es 22 Prozent. Von den Nichtwählern sind 24 Prozent zufrieden. Zwölf Prozent halten ihn für besser als Vorgängerin Petra Roth (CDU). Für 30 Prozent ist er schlechter. 38 Prozent sehen keinen Unterschied.

Dass Feldmann die Wohnungsnot thematisiert hat, wird allgemein geschätzt. 71 Prozent fordern aber eine breitere Palette als die derzeit beackerten Top-Themen Wohnungsnot, Internationalität, Fluglärm und Kinderarmut. 82 Prozent finden es gut, dass sich der Spitzenpolitiker zwei Abende die Woche für seine Tochter reserviert. mic.

Quelle: op-online.de

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