Umzug stressfrei planen: Nervenschonend ins neue Zuhause

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Umzug planen leicht gemacht: Mit unseren Tipps ziehen Sie ohne Stress in Ihr neues Zuhause ein.

Bald geht es los! Vor dem großen Umzugstag gilt es allerhand vorzubereiten. Dazu gehört etwa, dass Sie nutzlose Möbel entsorgen und Ihren Hausrat sinnvoll verpacken. Erfahren Sie mit unseren Tipps, wie Sie Ihren Umzug clever planen und dabei die Nerven schonen.

Die Bude gründlich ausmisten

Ob alte Schulbücher oder Omas Kommode – in jeder Wohnung sammeln sich Dinge an, die keiner mehr braucht. Damit sie gar nicht erst in die Umzugskisten kommen, hilft nur eines: Entrümpeln Sie radikal! Verkaufen Sie gebrauchte Kleidung, die noch in gutem Zustand ist, auf dem Flohmarkt. Vielleicht verdienen Sie damit ein paar Euro. Wenn Ihnen das zu umständlich ist, bringen Sie Ihre Klamotten in die Altkleidersammlung.

Ausrangierte Möbel zu Geld zu machen, ist einen Versuch wert. Dazu bieten sich Kleinanzeigen, Online-Auktionshäuser oder Verkaufsbörsen in sozialen Netzwerken an. Schreiben Sie in Ihrem Anzeigentext, dass der Käufer die Möbel selbst abbauen und abholen muss. So sparen Sie sich die Arbeit – einen Umzug zu planen, ist anstrengend genug. Alles, was stark abgenutzt oder beschädigt ist, kommt auf den Sperrmüll. Dazu gehören neben Möbeln auch Matratzen, Teppiche und Elektrogeräte.

Achten Sie darauf, Ihre Wohnung für den Nachmieter sauber zu hinterlassen. Um beim Putzen Zeit zu sparen, können Sie sich professionelle Hilfe ins Haus holen.

Beim Packen keine Fehler machen

Besorgen Sie rechtzeitig Verpackungsmaterialien für Ihren Hausrat. Als Faustregel für die Anzahl der benötigten Umzugskisten gilt: Ein großer Karton pro Quadratmeter Wohnfläche. Die Kartons erhalten Sie im Baumarkt oder von der Firma, bei der Sie den Umzugswagen mieten. Alternativ werden Sie in Kleinanzeigen oder im Internet fündig.

Persönliche Sachen, die Sie gleich wieder benötigen, sollten Sie in einem separaten Karton verstauen, damit sie schnell griffbereit sind. Packen Sie die Kisten zudem nie randvoll, sonst werden sie zu schwer und drohen zu reißen. Wichtig: Achten Sie auf eine gute Beschriftung der Kisten. Das erspart Ihnen lästiges Suchen beim Auspacken im neuen Heim.

Decken Sie sich mit Polstermaterial, Packdecken und Papierein. Werbezeitungen eignen sich prima als kostenloses Packmaterial. Verwenden Sie Pullover, Socken und dicke Kleidung, um empfindliche Gegenstände bruchsicher zu verpacken. Das spart Verpackungsmaterial und schafft damit Platz im Umzugstransporter, da Sie so die Menge der benötigten Kisten und Koffer reduzieren.

Umzug planen mit dem passenden Transporter

Ohne Hilfe geht’s nicht: Denken Sie daran, einen Transporter zu mieten, wenn Sie Ihren Umzug planen. Informieren Sie sich über Verfügbarkeit und Preise. Gerade, wenn der neue Wohnort etwas weiter entfernt ist, sollte eine einzige Fahrt reichen, um Zeit und Benzingeld zu sparen. Der Umzugswagen darf daher nicht zu klein sein. Um die richtige Größe des Fahrzeugs abzuschätzen, helfen Ihnen so genannte Umzugsrechner auf den Internetseiten der Autovermieter.

Planen Sie, den Umzugswagen selbst zu steuern, sollten Sie es ruhig angehen lassen, wenn Sie ein größeres Fahrzeug nicht gewohnt sind. Drehen Sie ein paar Proberunden auf dem Parkplatzund machen Sie sich mit Ausmaßen und Gewicht des Transporters vertraut. Wenn Sie keine Kosten scheuen, lassen Sie alle Möbel und Kisten von einem professionellen Umzugsunternehmen ins neue Heim transportieren.

Andernfalls kümmern Sie sich um Umzugshelfer aus dem Freundeskreis. Ein paar kräftige Hände, die bei sperrigen Möbeln oder der Waschmaschine anpacken können, helfen Ihnen enorm. Denken Sie an Speisen und Getränke, um Ihre Helfer für Ihre Mühen zu belohnen. So haben Sie den Umzug bald mit intaktem Nervenkostüm hinter sich.

Quelle: op-online.de

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