Sperrungen und Staus

Unfälle auf A5: Ein Toter und mehrere Verletzte

Butzbach/Ober-Mörlen/Rosbach - Bei einer Serei von Unfällen auf der Autobahn sind mehrere Menschen verletzt worden. Für einen 54-jährigen Mann kam jede Hilfe zu spät.

Bei einer Serie von Unfällen auf der Autobahn 5 in der Wetterau ist ein Lkw-Fahrer ums Leben gekommen. Mehrere Menschen wurden verletzt, darunter ein Kind. Den Schaden schätzte die Polizei auf insgesamt etwa 700.000 Euro, wie sie heute in Friedberg berichtete. Seit Montag hatte es in und vor einer Baustelle mehrfach gekracht. Ein 54-Jähriger wurde heute Morgen bei Butzbach getötet, als er in ein Stauende fuhr. Er war vermutlich ungebremst in den Lastwagen vor ihm gerast, sein Führerhaus wurde völlig zerstört. Der andere Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Die Unfallserie, die zu Sperrungen und kilometerlangen Staus führte, hatte am frühen Montagmorgen bei Ober-Mörlen in Richtung Süden begonnen. Ein 39 Jahre alter Lkw-Fahrer war der Polizei zufolge von der Fahrbahn abgekommen und mit der Zugmaschine umgekippt. Der Mann und sein Beifahrer (40) wurden leicht verletzt. Mehrere hundert Liter Diesel liefen aus, das betroffene Erdreich wurde abgetragen. Ein zehn Jahre altes Mädchen wurde bei einem Zusammenstoß am Montagabend schwer verletzt. Die 35 Jahre alte Mutter war in das Ende eines Staus bei Friedberg gefahren. Das Kind kam in ein Krankenhaus. Verletzt wurde auch der Beifahrer des Wagens, in den die Frau gekracht war.

Nur wenige Kilometer entfernt, bei Rosbach, sei es zehn Minuten später zum nächsten Crash gekommen, berichtete die Polizei. Hier war ein 23-jähriger Lastwagenfahrer liegengeblieben, was ein anderer Lkw-Fahrer zu spät bemerkte. Der 48-Jährige raste gegen das Hindernis und wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Der 23-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Auch in Richtung Norden krachte es auf der A 5, allerdings blieb es bei Blechschäden.

Bei einem Unfall im Landkreis Kassel kam außerdem ein Rollerfahrer ums Leben.

dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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