Drei Verletzte, kilometerlange Staus

Schwerer Verkehrsunfall auf der A5

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Frankfurt (dr) - Drei Verletzte, Sachschaden von mehreren zehntausend Euro und kilometerlange Staus auf der A5 sind die vorläufige Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls heute Vormittag.  

Der Unfall passierte in Richtung Süden kurz vor dem Nordwestkreuz Frankfurt gegen 08.30 Uhr auf der Abbiegespur zur A66 nach Wiesbaden. Wie die Polizei berichtet, war nach bisherigen Erkenntnissen ein 7,5-Tonner-Lkw ungebremst auf einen am Stauende befindlichen Wagen aufgefahren. Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass das Auto unter einen davor stehenden Kleinlaster geschoben und mit diesem gemeinsam herumgeschleudert wurde. Letztlich kam der Wagen im Heck des Kleinlasters verkeilt mit diesem entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen.

Die 30-jährige Fahrerin wurde in ihrem Pkw eingeklemmt und musste mit schwerem technischem Gerät durch die Feuerwehr befreit werden. Anschließend kam sie mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Fahrer aus dem herum geschleuderten Lkw erlitt ebenfalls einen Schock und kam vorsorglich in eine Klinik. Der mutmaßliche 37-jährige Unfallverursacher kam mit dem Schrecken davon. Ein weiterer Pkw wurde durch umher fliegende Fahrzeugteile beschädigt.

Auf der A5 kam es infolge der Bergungsarbeiten zu erheblichen Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr. In der Gegenrichtung kam es unnötigerweise durch sogenannte Gaffer ebenfalls zu mehreren kilometerlangen Staus oder stockendem Verkehr. Dadurch entstanden mindestens drei weitere Unfälle mit Sachschaden. Gegen 11.30 Uhr waren die Bergungs- und Aufräumarbeiten beendet.

Weiterer Unfall kurz vor Mitternacht

Wenige Stunden zuvor kam es auf der A5 ebenfalls zu einem schweren Unfall. Ein 26 Jahre alter Mann wurde dabei schwer verletzt. Er wurde umgehend in eine Klinik gebracht. An seinem Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Nach den bisherigen Ermittlungen war der junge Mann mit seinem Wagen auf der A5 in Richtung Süden unterwegs, als er kurz vor dem Nordwestkreuz die Kontrolle über sein Gefährt verlor, über die Fahrbahnen schleuderte, sich schließlich überschlug und auf dem Dach liegend zum Stehen kam.

Nach seinen Angaben sei er kurz zuvor von einem weiteren Fahrzeug von hinten per Lichthupe und durch dichtes Auffahren bedrängt und schließlich überholt worden. Außerdem hätte dieses Fahrzeug ihn beim Wiedereinscheren geschnitten, weswegen er schließlich die Kontrolle über seinen Wagen verlor.

Quelle: op-online.de

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