„Böhser Onkel“ im Visier

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Ein Feuerwehrmann löscht in der Silvesternacht auf der A66 in Frankfurt einen brennenden Kleinwagen.

Frankfurt - Ein Sänger der Rockband „Böhse Onkelz“ wird der Fahrerflucht nach einem Unfall mit zwei Schwerverletzten verdächtigt. Wie die Staatsanwaltschaft heute in Frankfurt berichtete, wurde der 45-Jährige festgenommen, nach Zahlung einer Sicherheitsleistung von 50.000 Euro wieder auf freien Fuß gesetzt.

Es steht noch nicht fest, ob er gefahren ist, aber er ist einer der Verdächtigen“, erklärte Oberstaatsanwältin Doris Möller-Scheu. Nach dem Bericht einer großen deutschen Zeitung dementiert der Sänger, das Auto bei dem Unfall am Silvesterabend gefahren zu haben. Ein anderer Mann hatte sich unterdessen bei der Polizei gemeldet und zugegeben, in den Unfall verwickelt gewesen zu sein. Beide standen aber nach Polizeiangaben zunächst nicht zweifelsfrei als Unfallfahrer fest. Der Halter des Wagens soll sein Sportcoupé dem Sänger geliehen haben, heißt es im Zeitungsbericht.

Das Audi Coupé war auf der Autobahn Frankfurt- Wiesbaden (A66) zwischen den Anschlussstellen Zeilsheim und Kelkheim mit einem Opel zusammengestoßen. Die beiden Fahrzeuge schleuderten in die rechte Leitplanke, der Opel fing Feuer. Die beiden schwer verletzten Insassen, der 19 Jahre alte Fahrer und sein 21 Jahre alter Beifahrer, waren von anderen Verkehrsteilnehmern aus dem Auto gezogen worden. Der Unfallfahrer flüchtete zu Fuß über die Felder. 

dpa

Quelle: op-online.de

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