Unfälle auf Autobahnen

Zwist zwischen Porsche und Ferrari

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Frankfurt - Einige schwere Unfälle haben sich am Wochenende auf den Autobahnen bei Frankfurt ereignet. Dabei wurden mehrere Personen verletzt, ein Unfallverursacher flüchtete.

Die Polizei sucht noch Zeugen eines Unfalls, bei dem am Samstagnachmittag zwei Sportwagenfahrer verletzt wurden. Ersten Ermittlungen zufolge befuhr ein 40-jähriger Mann mit seinem Porsche gegen 14.40 Uhr die rechte Spur der A661 in Richtung Bad Homburg. Als ein 61-jähriger Ferrari-Fahrer versuchte, links zu überholen, zog der 40-Jährige ebenfalls auf die linke Fahrspur und blockierte diese. Der Ferrari-Fahrer konnte nicht mehr abbremsen und fuhr auf den Porsche auf. Beide Fahrzeuge gerieten ins Schleudern und prallten gegen die Fahrbahn-Begrenzungen. Die Fahrer wurden verletzt, es entstand ein Schaden von etwa 200.000 Euro.

Ebenfalls auf der A661 verursachte gestern Nachmittag ein alkoholisierter Mann einen Unfall. Nach Polizeiangaben verlor der 34-Jährige zwischen dem Autobahnkreuz Offenbach und der Anschlussstelle Taunusring die Kontrolle über sein Fahrzeug, pralle gegen die Leitplanke und wurde anschließend gegen ein weiteres Fahrzeug geschleudert. Der Mann erlitt eine Platzwunde, die ein Ersthelfer verband. Anschließend flüchtete der verletzte Unfallverursacher, wurde aber später festgenommen. Die Fahrerin des anderen Wagens blieb unverletzt, es entstand ein Sachschaden von mehr als 50.000 Euro.

In der vergangenen Nacht kam es zu einem schweren Unfall auf der A3 in Fahrtrichtung Würzburg: Nach Angaben der Polizei prallten zwei Autos aufeinander, eines der beiden Fahrzeuge wurde gegen die Leitplanke geschleudert und kippte um. Die beiden Fahrer blieben unverletzt, allerdings musste der Beifahrer des umgekippten Wagens mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Autobahn wurde für etwa eine halbe Stunde vollgesperrt, die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 12.000 Euro.

(nb)

Quelle: op-online.de

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