Lastwagen umgekippt

Unfall: Tomaten auf der A3 und Verkehrschaos

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Kelsterbach/Frankfurt - Ein umgekippter Tomaten-Transporter hat auf der Autobahn 3 bei Kelsterbach (Kreis Groß-Gerau) einen schweren Folgeunfall und ein Verkehrschaos ausgelöst.

Update: Bei den Bergungsarbeiten ist ein Mann überrollt und getötet worden

Der 39 Jahre alte Fahrer war am frühen Morgen mit dem Lastwagen aus bislang ungeklärter Ursache in die Leitplanke gekracht und umgekippt, wie die Autobahnpolizei Frankfurt mitteilte. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt, wie schwer konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Die Tomaten verteilten sich auf der Autobahn und mussten von der Autobahnmeisterei aufwendig von der Fahrbahn geräumt werden. Dafür musste die A3 für etwa zwölf Stunden gesperrt werden. Zwischenzeitlich war die Autobahn in Richtung Norden voll gesperrt, ansonsten konnte nur einer von drei Fahrstreifen befahren werden. Es bildete sich ein langer Rückstau.

Am Ende dieses Staus kam es am Samstagvormittag zu einem schweren Folgeunfall - nur wenige Kilometer von der ersten Unfallstelle entfernt: Ein 78-Jähriger raste nach Angaben der Autobahnpolizei Wiesbaden mit seinem Auto auf Höhe der Abfahrt Raunheim nahezu ungebremst in das Stauende und krachte in den Wagen eines 59-Jährigen. Durch den Aufprall wurde dieser in das Heck eines dritten Wagen geschoben. Der 78 Jahre alte Unfallverursacher und seine 74-jährige Beifahrerin wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Beifahrerin des dritten beteiligten Autos wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt. Aus einem Fahrzeugwrack trat Diesel aus und lief auf die Fahrbahn. Für die Reinigung musste der mittlere Fahrstreifen für knapp drei Stunden gesperrt werden. Es bildete sich ein weiterer Rückstau von elf Kilometern Länge. Die Polizei Wiesbaden bestätigte den Zusammenhang zwischen den beiden Unfällen. Der Sachschaden liegt nach Schätzungen der Polizei bei insgesamt rund 130.000 Euro.

Schwere Lkw-Unfälle auf der A3: Bilder (Archiv)

Schwere Lkw-Unfälle auf der A3: Bilder

dpa

Quelle: op-online.de

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