Unfallzahlen in der Region sinken auf Rekordtief

Frankfurt/Rhein-Main - Offenbach/Hanau (ad.) Auf den Straßen rund um Offenbach und Hanau kracht es nicht mehr so häufig: Zu weniger als 15  000 Verkehrsunfällen wurden die Ordnungshüter im vergangenen Jahr gerufen - ein Rekordtief seit Bestehen des Polizeipräsidiums Südost hessen im Jahre 2001.

Insgesamt registrierte die Polizei 2008 in der Region 14 818 Unfälle, 784 oder fünf Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Polizeipräsidium mitteilte. Die Zahl der Verunglückten sank binnen Jahresfrist um ein Prozent auf 4 363 Menschen und damit auf den niedrigsten Wert nach 2005.

Positive Zahlen, die jedoch durch einen Anstieg der bei Unfällen getöteten Menschen getrübt werden. So verstarben laut Polizei mit 46 Personen vier mehr als 2007. Besonders dramatisch: Zeitweise lag der Anteil der tödlich Verletzten, die älter als 60 Jahre waren, bei mehr als 60 Prozent, was die Polizei zu Beratungsaktionen veranlasste. In der endgültigen Jahresbilanz sind 35 Prozent der Getöteten älter als 60 Jahre.

Alkohol oder Drogen spielten bei 650 Unfällen eine Rolle. „Etliche dieser Unfälle hätten nüchterne Fahrer vermeiden können“, sagte der Leitende Polizeidirektor Bernd Denninger dazu. Bei 596 Unfällen (minus neun Prozent) war der Fahrer betrunken, 54 Mal (Vorjahr 44) wurden Drogen festgestellt. 1 298 (Vorjahr 1 273) betrunkene Fahrer wurden aus dem Verkehr gezogen, ehe es zu einem Unfall kam, gleiches galt für 612 (476) von Drogen Berauschte.

Insgesamt überprüften die Ordnungshüter des Polizeipräsidiums Südosthessen bei Verkehrskontrollen 73 515 Fahrzeuge und 82 255 Personen. In 8  050 Fällen hielten sich die Fahrer nicht an die erlaubte Geschwindigkeit, 881 Mal führte dies sogar zu einem Fahrverbot.

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Quelle: op-online.de

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