Hessische Universitäten

Wo studiert es sich gut?

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Bei der Wahl des Studienfaches wie der Hochschule orientieren sich viele Abiturienten am CHE-Hochschulranking.

Frankfurt - Die Hochschulen in Hessen bieten ihren Studenten vor allem im Fach Psychologie überdurchschnittlich gute Studien- und Forschungsbedingungen.

Das geht aus der jährlich vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) der Bertelsmann-Stiftung und dem „Zeit“-Studienführer veröffentlichten Rankingliste hervor. Analysiert werden darin bundesweit die Studien- und Forschungsbedingungen in über 30 Fächern an 300 Universitäten und Fachhochschulen.

Gute Bedingungen in Gießen, Frankfurt und Darmstadt

Sehr gute Bedingungen bieten nach der Veröffentlichung im Fach Psychologie vor allem die Philipps-Universität in Marburg und die Justus-Liebig-Universität in Gießen. Dort sind die Studenten laut CHE-Ranking vor allem mit dem Lehrangebot und der Studiensituation sehr zufrieden. Immer noch gute Ergebnisse erzielt auch die Goethe-Universität in Frankfurt. Wer sein Psychologie-Studium möglichst schnell absolvieren will, sollte sich laut Studienführer dort bewerben. Die Technische Universität Darmstadt erzielt sehr gute Ergebnisse in den Fächern Bauingenieurwesen, Elektro- und Informationstechnik, Maschinenbau, Umweltingenieurwesen sowie Werkstofftechnik/Materialwissenschaft. An der Hochschule Darmstadt loben die Studenten die gute Betreuung im Fach Bauingenieurwesen.

An der Fachhochschule Frankfurt punktet der Fachbereich Umweltingenieurwesen. Die Provadis Hochschule überzeugt die Studierenden mit einer guten Betreuung im Fach Chemieingenieurwesen/Angewandte Chemie. Die Technische Hochschule Mittelhessen erzielt gute Ergebnisse im Fach Bauingenieurwesen. Kassel schneidet bei der Anglistik und Romanistik gut ab. Durchschnittlich werden die Hochschulen Fulda und RheinMain mit den Standorten Rüsselsheim und Wiesbaden bewertet.

In dem Hochschulranking werden aktuell Daten über die Studienbedingungen u.a. in den Ingenieurwissenschaften, in den Sprach- und Erziehungswissenschaften sowie in Psychologie aufgelistet. Es gibt Angaben über Forschungsgelder oder den Anteil der Absolventen, die ihr Studium in der Regelstudienzeit absolvieren.

Ranking ist umstritten

Das Ranking ist allerdings in der Fachwissenschaft umstritten. Der Vize-Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Stephan Lessenich, spricht von einer „Gelegenheitsstruktur für Fehlurteile“. Die Gesellschaft hat alle Soziologie-Fakultäten aufgefordert, an dem Ranking nicht mehr teilzunehmen. Eine ähnliche Debatte läuft derzeit in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Die Universitäten Hamburg, Köln und Leipzig sind inzwischen vollständig aus der Bewertung durch das CHE ausgestiegen.

dpa

Quelle: op-online.de

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