Landrat: Keine Ausforschung der Mitarbeiter

„Unseriöse Kampagne wider besseres Wissen“

Dietzenbach - (mic) Im Zusammenhang mit dem Vorwurf, Bedienstete der Kreisverwaltung überwacht zu haben, äußert Landrat Peter Walter (CDU) harte Kritik an Grünen und Personalrat. Er spricht von einer „unseriösen und wider besseres Wissen stattfindenden Kampagne“. Die Vorwürfe seien haltlos.

Walter forderte den Personalratsvorsitzenden Karsten Arendt auf, „endlich“ Beweise dafür vorzulegen, dass für die Observierung von Kreismitarbeitern 100 000 Euro an externe Ermittler geflossen seien. Der Landrat stellte fest: „Es gab und wird in unserer Kreisverwaltung keine Ausforschung von Beschäftigten geben, die Parallelen zu den Vorkommnissen bei der Bahn oder bestimmten Handelsketten zulassen.“

„Pikant“ nennt Walter, dass „der Personalrat in eines der beiden Verfahren eingebunden war und von dem anderen Kenntnis hatte“. Im Fall aus dem Jahr 2004 sei der Personalrat an den Schritten gegen einen Angestellten beteiligt gewesen. Auch der Kreisausschuss sei informiert gewesen. Im Fall aus dem Jahr 2008, in dem es um einen Beamten ging, seien die Frauenbeauftragte und der Kreisausschuss beteiligt und voll informiert gewesen.

Quelle: op-online.de

Kommentare