Menschenknochen im Wald, aber kein Verbrechen

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Die Untersuchung der im Frankfurter Stadtwald gefundenen Unterkieferknochen deutet nicht auf ein Verbrechen hin, meint die Polizei.

Frankfurt - Die menschlichen Knochen aus dem Frankfurter Stadtwald sind schon mehrere Jahre alt. Außerdem geht die Polizei nach ersten Untersuchungen nicht von einem Verbrechen aus.

Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang zwischen den gestern und heute gefundenen Knochen, Kleidern und Gegenständen und einer ebenfalls Jahre alten und verrotteten Schlafstätte im Wald, wie Polizeisprecher Alexander Kießling heute mitgeteilt hat. Ein Spaziergänger hatte gestern die menschlichen Knochen im Stadtwald gefunden.

Bei ihrer Suche hat die Polizei einen Unterkiefer, ein Unterhemd und eine silberne Herrenarmbanduhr gefunden.

„Bei einer vorläufigen Begutachtung in der Gerichtsmedizin Frankfurt wurde festgestellt, dass es sich um Kochen der Wirbelsäule, Schulterblätter sowie Oberarmknochen eines Menschen handelt“, heißt es im Polizeibericht. Außerdem wurde ein Rucksack mit einem Stück Seife, ein grauer Pullover sowie Reste einer dunklen Jacke gefunden. Bei ihrer Suche hat die Polizei heute noch einen Unterkiefer mit Zähnen, ein Unterhemd und eine silberne Herrenarmbanduhr sowie - etwa 100 Meter entfernt - Reste von Luftmatratzen, eine Spraydose und Kleidungsreste. In wieweit die Fundstücke zusammen gehören, müsse aber noch geklärt werden.

dpa

Quelle: op-online.de

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