Unwetter sorgt für nasse Keller und stehende Züge

+
Gewitter haben gestern die Feuerwehren in Nord- und Mittelhessen in Atem gehalten.

Gießen/Offenbach - Gewitter mit starkem Regen und Hagel haben gestern vor allem in Nord- und Mittelhessen die Feuerwehren in Atem gehalten und Züge zum Stillstand gebracht. Auch heute ist noch mit Behinderungen zu rechnen.

Wie die Polizei in Gießen mitteilte, liefen am Nachmittag im Lahn-Dill-Kreis zahlreiche Keller voll. Laut Kreisverwaltung rückten Feuerwehr und Technisches Hilfswerk im Kreis Marburg-Biedenkopf zu mehr als 100 Einsätzen aus. Die Helfer meldeten vollgelaufene Keller, überflutete Straßen und umgestürzte Bäume. Zwei Motorradfahrer verunglückten bei Kirchhain in dem Unwetter, sie wurden verletzt.

Umgestürzte Bäume und nasse  Keller

Im Werra-Meißner Kreis wurden nach Polizeiangaben mehrere Menschen durch Hagel leicht verletzt. Im Kreis Hersfeld-Rothenburg rückten Helfer zu mehreren Einsätzen aus. Wie hoch die Schäden waren, war zunächst nicht abzusehen.

Umgestürzte Bäume legten in Nordhessen auch den Zugverkehr lahm. Die Main-Weser-Bahn zwischen Wabern und Zimmersrode wurde zunächst gesperrt, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Auch zwischen Kassel und Bebra blockierten Bäume die Gleise.

Die Aufräumarbeiten werden noch diese Woche anhalten.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare