Blitz löst Feuer in Fulda aus

Frankfurt knackt Hitze-Rekord, Unwetter verschonen Region

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Frankfurt - Die befürchteten Unwetter nach der Hitze am Sonntag sind in Hessen weitestgehend ausgeblieben. Lediglich im Norden und Osten des Landes gab es in der Nacht zum Montag vereinzelt Sturmschäden, wie die Polizei mitteilte.

In Fulda sei ein Blitz in ein Haus eingeschlagen und habe einen Dachstuhlbrand ausgelöst. Die Bewohner konnten sich ins Freie retten. Der Schaden liegt nach Polizeiangaben bei rund 80.000 Euro. Wegen des Unwetters musste außerdem die Bahnstrecke zwischen Kassel-Wilhelmshöhe und Hannover gestern Abend gesperrt werden. Umstürzende Bäume hatten die Oberleitungen beschädigt und die Schienen blockiert, wie die Bahn mitteilte. Die Sperrung wurde mittlerweile aufgehoben. Aus den übrigen Landesteilen wurden keine Unwetterschäden gemeldet. Das Unwettertief "Siegfried" hat jedoch in einigen Teilen Deutschlands den Bahnverkehr massiv beeinträchtigt. er

Derweil wurde in Frankfurt gestern ein erneuter Hitze-Rekord aufgestellt: 39,0 Grad Celsius maßen die Meteorologen im Frankfurter Stadtteil Westend. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach bestätigte heute Morgen einen Bericht des Hessischen Rundfunks (hr). Bereits am Samstag war der bisherige Spitzenwert mit 38,9 Grad in Bad Nauheim geknackt worden. Der Höchstwert aus dem Jahr 2003 lag bei 38,7 Grad, gemessen am Frankfurter Flughafen und in Fulda.

dpa

Quelle: op-online.de

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