Acht Jahre für Axtmord

Frankfurt - Das Landgericht Frankfurt hat einen jungen Mann zu acht Jahren Jugendstrafe verurteilt. Er hatte seine schlafende Mutter mit einer Axt erschlagen.

Weil er seine schlafende Mutter mit einer Axt ermordet hat, ist ein 18-Jähriger zu einer Jugendstrafe von acht Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Frankfurt verkündete am Freitag die Entscheidung hinter verschlossenen Türen. Der in Frankfurt bei seinem Vater wohnende Angeklagte hatte die 50 Jahre alte Frau im Frühjahr dieses Jahres während eines Wochenendbesuches in Linden bei Gießen mit der Axt attackiert.

Spannungen zwischen Mutter und Sohn

Unmittelbar danach rief er Bekannte an und berichtete von der Tat. Vor Gericht gab er an, sich an die eigentliche Tat nicht mehr erinnern zu können. Zwischen Mutter und Sohn hatte es erhebliche Spannungen wegen dessen Alkoholkonsums und des Abbruchs der Schulausbildung gegeben. Die Jugendstrafkammer verurteilte nach Mitteilung eines Gerichtssprechers den 18-Jährigen wegen Mordes und hielt ihn trotz des massiven Alkoholproblems für schuldfähig. Andernfalls wäre der Angeklagte in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen worden. Der Alkoholgehalt von rund 2,5 Promille zur Tatzeit wurde jedoch strafmildernd berücksichtigt.

dpa

Quelle: op-online.de

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