Messerattacke nach Tritt gegen Katze

Frankfurt - Erst trat er ihre Katze, dann stach sie zu: Heute verhandelte das Landgericht Frankfurt in einem ziemlich ungewöhnlichem Fall.

Für die Messerstiche auf ihren Lebensgefährten ist eine 30-Jährige am Freitag zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Landgericht Frankfurt sprach sie der gefährlichen Körperverletzung schuldig - angeklagt war sie zunächst wegen versuchten Totschlags. Doch die Richter befanden, dass die geständige Frau ihren „noch immer geliebten Mann“ nicht habe töten wollen. „Sie wollte lediglich, dass er nicht noch einmal die Katze tritt“, sagte der Vorsitzende.

Der Partner hatte der Angeklagten zu Beginn des Prozesses Anfang September verziehen. Die Messerattacke ereignete sich im Juli 2010. Nachdem der angetrunkene Lebensgefährte die Katze der Frau getreten hatte, holte die ebenfalls alkoholisierte Partnerin ein Küchenmesser und stach dem Opfer acht Mal in den Oberkörper. Der Mann erlitt schwere Verletzungen, die laut Urteil aber nicht lebensgefährlich waren.

Quelle: op-online.de

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