Geheimdienst-Affäre

US-Spionage: Rhein fordert Aufklärung

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Wiesbaden - Der hessische Innenminister Boris Rhein zeigt sich besorgt über die Spionage-Attacken der USA. Er fordere größtmögliche Transparenz und wolle sich wegen des Skandals an Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) wenden.

Im Skandal um die weltweite Datenspionage britischer und US-amerikanischer Geheimdienste hat der hessische Innenminister Boris Rhein (CDU) umgehende Aufklärung gefordert. "Sollten sich nachrichtendienstlich gesteuerte Lauschangriffe auch gegen Einrichtungen wie Internetknotenpunkte in Hessen richten, so muss dies sofort gestoppt werden. USA und Großbritannien müssen schleunigst über Hintergründe und Ausmaß ihrer Angriffe gegen Deutschland aufklären", teilte Rhein in Wiesbaden mit.

Er wolle sich deshalb an Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) wenden, kündigte Rhein an. Die Bundesregierung müsse den USA klarmachen, dass es an der Zeit sei, durch größtmögliche Transparenz wieder Vertrauen zu schaffen, damit das freundschaftliche Verhältnis nicht nachhaltigen Schaden erleide.

(dpa)

Quelle: op-online.de

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