Verbot zuvorgekommen

Rocker sagen Motorradfahrt durch Frankfurt ab

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Frankfurt - Der Veranstalter der traditionellen Rocker-Fahrt durch Frankfurt ist einem Verbot der Stadt zuvorgekommen und hat den „City Run“ abgesagt.

Für Samstag waren eine Motorrad-Fahrt mit rund 500 Teilnehmern durch die gesamte Stadt und ein anschließendes Grillfest geplant. Der Veranstalter habe seine Anmeldung zurückgezogen, berichtete ein Sprecher des Frankfurter Ordnungsamts am Freitag. Nach einer Schießerei unter Hells Angels-Mitgliedern in der Nacht zum Donnerstag mit fünf Verletzten hatte Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) ein Verbot angekündigt. Die Sicherheit in der Stadt sei nach dem aktuellen Vorfall nicht mehr zu gewährleisten.

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Die Staatsanwaltschaft ist nicht optimistisch, die Hintergründe des blutigen Streits rasch aufzuklären. Auch einen Tag danach war nicht bekannt, ob aus einer oder mehren Waffen geschossen wurde. Festnahmen gab es nicht. Die Verletzten, die sich selbst in Krankenhäuser begeben hatten und deshalb von der Polizei befragt werden konnten, schwiegen weiter. Unabhängige Zeugen hatten sich nicht gemeldet. Zu Berichten, die Auseinandersetzung sei Teil eines Kampfes um die Vorherrschaft bei den Hells Angels gewesen, wollte sich die Sprecherin der Staatsanwaltschaft nicht äußern. "Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen."

dpa

Quelle: op-online.de

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