Warnung vor Telefonsex-Rechnungen

Frankfurt (dpa/bl) - Die Verbraucherzentrale Hessen warnt vor Telefonsex-Rechnungen. In Briefen werden Verbraucher aufgefordert eine hohe Summe auf ein tschechisches Konto zu überweisen.

Wem ein Schreiben von der Firma "Toma Inkasso s.r.o." mit einer Postanschrift im tschechischen Svetlá nad Sázavou ins Haus flattert, sollte auf der Hut sein. Vor diesen dubiosen Rechnungen über angebliche Telefonsex-Dienste warnt die Verbraucherzentrale Hessen (VZH).

In den Briefen würden die meist nichtsahnenden Verbraucher massiv aufgefordert, 98,60 Euro zuzüglich 78,21 Euro Inkassokosten - insgesamt also 176,81 Euro - auf ein Konto in Tschechien zu überweisen. Falls jemand nicht zahle, würden "weitere Zwangsmaßnahmen" angedroht.

Alte Masche

Nerven behalten und nicht zahlen, raten die Verbraucherschützer. Von Mahnungen und Inkassoschreiben sollte sich niemand einschüchtern lassen. "Es ist die alte Masche, die scheinbar immer wieder zieht: Telefonabzocke."

Eine Zahlungsverpflichtung bestehe grundsätzlich nur, wenn eine kostenpflichtige Leistung tatsächlich bestellt oder vereinbart war. Den Nachweis über einen rechtsgültiger Vertrag müsse im Streitfall der Anbieter bringen.

Quelle: op-online.de

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