Vereinigte Volksbank Maingau

„Von der Regulierungsflut überrollt“

Ober-Roden - Die Vereinigte Volksbank Maingau (VVB) klagt über immer mehr bürokratische Belastungen. Von Marc Kuhn 

Neben abnehmenden Erträgen wegen der aktuellen Zinsentwicklung seien ganz besonders kleinere Banken durch vielfältige regulatorische Anforderungen in einem bisher kaum gekannten Ausmaß belastet, erklärte ihr Vorstandssprecher Michael Mengler nach der Vertreterversammlung in Ober-Roden. „Die Volksbanken fühlen sich von der Regulierungsflut überrollt. “ Bei der Fülle von Vorschriften und Ausführungsbestimmungen werde nicht genügend zwischen den Banken differenziert. Deshalb seien die Vorstände und Aufsichtsräte der VVB und der Volksbank Eppertshausen davon überzeugt, dass die geplante Fusion der Institute der richtige Schritt in die richtige Richtung sei, berichtete Mengler. Das Geldinstitut hofft auf eine hohe Beteiligung an der Generalversammlung der Volksbank Eppertshausen im Mai. Im Juni werden die Gremien der VVB über die Fusion entscheiden.

Mit der Geschäftsentwicklung 2014 zeigte sie sich zufrieden. Das Einlagevolumen sei um 44 Millionen auf mehr als 2,6 Milliarden Euro gestiegen, hieß es. Der Provisionshabe den zurückgehenden Zinsüberschuss kompensiert. Dieser fiel auf gut 44 Millionen Euro. Dagegen stieg der Provisionsüberschuss deutlich auf 17,4 Millionen Euro. Die VVB erwirtschaftete mit 437 Mitarbeitern einen Gewinn von etwa 5,2 Millionen Euro. Die Bilanzsumme lag bei über 1,8 Milliarden Euro., wie die Volksbank mitteilte. Die VVB zählte im vergangenen Jahr mehr als 92.000 Kunden. Die Mitgliederzahl stieg auf 52.000.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare