Mehrfachvergewaltiger soll siebeneinhalb Jahre in Haft

Frankfurt - Siebeneinhalb Jahre Haft sowie anschließende Sicherungsverwahrung hat die Staatsanwaltschaft für einen Mehrfachvergewaltiger beantragt.

Der 39 Jahre alte Arbeiter hatte zuvor in dem seit Oktober beim Landgericht Frankfurt laufenden Prozess gestanden, seine frühere Lebensgefährtin aus Ärger über die von ihr verkündete Trennung fünfmal hintereinander vergewaltigt zu haben. Die Taten spielten sich im Februar dieses Jahres in der Wohnung des Mannes in Sachsenhausen ab.

Der Angeklagte hatte die Frau unter dem Vorwand dorthin gelockt, ihr Geld geben zu wollen. Im Laufe der Beziehung kam es immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen gegen die Frau, schilderte die Staatsanwältin in ihrem Protokoll. Schließlich erschien sie mit geschwollenem Gesicht auf einer Polizeiwache und erstattete Strafanzeige. Der Verteidiger legte sich im Strafmaß nicht fest, lehnte jedoch die Sicherungsverwahrung ausdrücklich ab. Das Gericht will am kommenden Montag das Urteil verkünden.

dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Michael Grabscheit / pixelio.de

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