Fünfeinhalb Jahre für Vergewaltigung im Hotel

Frankfurt - Ein ehemaliger Hotelauszubildender ist nach der schweren Vergewaltigung einer Kollegin am Donnerstag zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Der 24 Jahre alte Mann hatte die gleichaltrige Kollegin nach einem feucht-fröhlichen Abend in der Schwimmhalle des Hotels im Mai dieses Jahres auf verschiedene Arten vergewaltigt und erniedrigt. Der Vorsitzende Richter sprach in der Urteilsbegründung von einer „besonderen Schäbigkeit“ und einem „menschenverachtenden Vorgehen“, was strafverschärfend berücksichtigt worden sei.

Der Angeklagte hatte die Tat gestanden und sie mit seinem enormen Alkoholkonsum von rund drei Litern zu erklären versucht. Strafmildernd rechnete das Gericht die Tatsache an, dass er mittlerweile 3.000 Euro Schmerzensgeld an das Opfer gezahlt und die Übernahme aller künftigen Kosten der Psychotherapie zugesagt hat. Im Strafmaß hielt sich das Gericht an die Forderung der Staatsanwaltschaft. Nach der Tat war das Ausbildungsverhältnis des Angeklagten fristlos gekündigt worden.

dpa

Quelle: op-online.de

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