16-Jährige als „Polizist“ vergewaltigt

Frankfurt - Weil er ein 16-jähriges Mädchen vergewaltigte und sich dabei als Polizist ausgab, muss sich seit Mittwoch ein Deutsch-Marokkaner vor dem Landgericht Frankfurt verantworten.

Der 29 Jahre alte Angeklagte hatte die Schülerin im September vergangenen Jahres nachts in der Fußgängerzone Zeil in der Frankfurter Innenstadt angesprochen und behauptet, sie wegen einer Kontrolle auf das Polizeirevier mitnehmen zu müssen. Die Fahrt ging allerdings zu seiner Wohnung, wo er sie mehrfach vergewaltigte. Weil das Mädchen bis dahin noch Jungfrau war, erlitt sie starke Schmerzen und Blutungen.

Vor Gericht legte der Angeklagte ein Teilgeständnis ab. Er sei allerdings davon ausgegangen, dass das Mädchen mit dem Geschlechtsverkehr einverstanden gewesen sei. Im Ermittlungsverfahren gab es Hinweise auf eine psychische Störung des verheirateten Mannes. Wegen anderer Vorkommnisse befindet sich der 29-Jährige derzeit in der Psychiatrie. Ein Sachverständiger soll zur Frage seiner Schuldfähigkeit ein Gutachten erstellen.

(dpa)

Quelle: op-online.de

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