Notwehr oder volle Absicht?

Anklage nach Mistgabel-Attacke

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Symbolbild

Frankfurt - Ein 41-jährige Mann hat bei einem Streit mit einer Mistgabel zugestochen und seinen Gegenüber lebensgefährlich verletzt. Angeblich habe er sich nur gewehrt. Das Gericht muss nun entscheiden.

Eine Mistgabel-Attacke in einem Frankfurter Kleingartengebiet beschäftigt das Landgericht. Auf der Anklagebank sitzt ein 41 Jahre alter Mann, dem versuchter Totschlag zu Last gelegt wird. Der Gelegenheitsarbeiter soll nach einem Streit über gestohlenes Geld und entwendete Handys einen Gleichalterigen mit der Mistgabel an Schulter, Bauch und Rücken lebensgefährlich verletzt haben. Eine Notoperation an der Lunge war notwendig.

Bei Prozessbeginn stellte der Angeklagte die Tat als Notwehraktion dar. Der Kontrahent habe ihn zuvor mit einer Weinflasche geschlagen. Zeugen konnten diese Version nicht bestätigen. Die Kammer hat noch zwei weitere Verhandlungstage angesetzt.

dpa

Quelle: op-online.de

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