Demonstrationen in Frankfurt

Verletzte und Festnahmen bei Protest gegen Pegida-Nachfolger

Frankfurt - Erneut kam es am Rande einer Kundgebung der islamkritischen Gruppe in Frankfurt zu Krawallen. Die Demonstranten standen einer Übermacht an Gegnern gegenüber. Die Polizei setzte Pfefferspray ein.

Bei Protesten gegen eine Veranstaltung der islamkritischen Pegida-Nachfolgeorganisation "Freie Bürger für Deutschland" hat es heute in der Frankfurter Innenstadt Verletzte und Festnahmen gegeben. Die Polizei setzte nach eigenen Angaben Pfefferspray ein. Die Gruppe "Freie Bürger für Deutschland" hatte unter dem Motto "Für eine geregelte Asylpolitik. Missbrauch konsequent stoppen" eine Kundgebung mit 100 Personen auf dem Rossmarkt angemeldet. Letztlich kamen laut Polizei nur 40 Teilnehmer, die sich allerdings rund 400 Gegendemonstranten gegenüber sahen.

Es sei zu Übergriffen gekommen, vier Gegendemonstranten seien festgenommen worden. Drei Polizisten wurden verletzt, sie sind aber weiter dienstfähig, wie eine Polizeisprecherin sagte. Es war die erste Veranstaltung der Gruppe an einem Samstag. Bislang hatte sie montagabends demonstriert. Auch dabei war es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten gekommen, die stets in der Überzahl waren. Am 23. März waren vier von rund 350 Gegendemonstranten vorübergehend festgenommen worden. Pegida Frankfurt Rhein-Main hatte sich nach eigenen Angaben umbenannt, nachdem Pegida Deutschland unter Lutz Bachmann verfügt hatte, diesen Namen einzustellen. (dpa)

Protest gegen Fragida (Archiv)

Protest gegen Fragida

Quelle: op-online.de

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