Verrückte Methoden, Geld zu verdienen

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Geld verdienen mal anders: Spektakuläre Erfindungen und gewiefte Entscheidungen machen manche Menschen über Nacht zu Millionären.

Google.com kaufen oder Post-its erfinden – manche Leute kommen auf ganz außergewöhnliche Art und Weise an Geld. Dagegen klingen die meisten Jobs regelrecht langweilig. Lesen Sie hier einige Geschichten von beeindruckenden Geschäftsideen und ausgefallenen Methoden, Geld zu verdienen.

Geld verdienen im Internet: der Fall google.com

Im September 2015 kaufte der Student Sanmay Ved die Domain google.com – er besaß sie für circa eine Minute, bis Google der Fauxpas auffiel. Ein Systemfehler war schuld daran, dass die Domain online zum Verkauf angeboten wurde. Um solche Schwachstellen im System aufzuspüren, zahlt Google im Jahr um die zwei Millionen US-Dollar an sogenannte „bug hunter“. Sanmay Ved wurde unfreiwillig zum „bug hunter“ und bekam von Google für seinen „Fund“ 6.006.13 US-Dollar.

Sanmay Veds Fall zeigt: Sie können leicht zusätzliches Geld verdienen, wenn Sie sich mit Websites, Programmieren und Technik auskennen. So manchem Experten fällt vielleicht sogar rein zufällig ein Systemfehler auf. Da ist der Aufwand nicht groß: kurz das Unternehmen auf das Problem hinweisen und schnell etwas dazuverdienen. Google ist sicherlich nicht die einzige Firma, die Geld an „bug hunter“ zahlt.

Was uns Sanmay Ved noch lehrt: Der Handel mit Domains kann Geld abwerfen. In diesem Geschäft werden Domains gekauft, um sie mit Profit wieder zu verkaufen. Hier bieten sich vor allem sehr allgemeine Namen an – die vorübergehenden Besitzer von Kredit.de oder Poker.de zum Beispiel erhielten dadurch hohe Summen. Welche Domains wem gehören, recherchieren Sie ganz einfach online.

Skurrile Geschäftsideen: Der Weg zu den Millionen

Einige der erfolgreichsten Geschäftsideen sind zugleich simpel und verwunderlich – und ihre Erfinder verdienen damit extrem viel Geld. So sind zum Beispiel die „Happyballs“ eine einfache, jedoch aberwitzige Idee. Die zwei Amerikaner Jeremy und Gabriela Turner erfanden die lustigen bedruckten Schaumstoffbälle als Deko für die Autoantenne. Innerhalb weniger Jahre verwandelte sich ihr Büro von einer Garage zu einem globalen Firmensitz – und die Turners wurden zu Millionären. Die Lehre daraus: Erfinden Sie etwas, das eigentlich niemand zwingend braucht , das gleichzeitig jedoch eine ausgefallene, kleine (Geschenk-)Idee ist – und schwupps, verwandelt sich Ihre Erfindung in ein Millionengeschäft.

Oft nehmen scharfsinnige Schöpfer auch etwas, das es schon gibt und verbessern es einfach. So fügten zum Beispiel die Erfinder der Post-its auf bunten Papierzettelchen schwach haftenden Kleber hinzu. Damit trafen Sie den Nerv der Zeit – heute sind die Haftnotizen aus keinem Büro mehr wegzudenken.

Auch durch das Geschäft mit den „FitDeck“-Karten verdient der Gründer Phil Black gutes Geld. Die handlichen, eingeschweißten Kärtchen bilden Fitnessübungen ab und erklären sie knapp und verständlich. Phil Black hat weder die dargestellten Übungen noch Spielkarten neu erfunden – nur kam vor ihm noch keiner auf die Idee, beides zu kombinieren.

Ob Sie nun die nächste große Erfindung machen oder im Internet Geld verdienen – geben Sie nicht zu schnell auf. Viele erfolgreiche Menschen steckten erst Niederlagen ein, bevor sie den großen Durchbruch feiern konnten. Und so manch ein Geniestreich wird erst spät als solcher erkannt.

Quelle: op-online.de

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