Umzug geplant?

Allianz will sparen

Frankfurt (mic) - Wiederholt sich das Frankfurter Trauma von 2010, als die Deutsche Börse ins Gewerbesteuerparadies Eschborn (Hebesatz 280, Frankfurt hat 460) umzog? Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet, die Allianz Deutschland AG prüfe eine Verlagerung ihrer Niederlassung am Mainufer.

Zur Debatte stehe auch Eschborn. Es geht um Mieteinsparungen. Wolfgang Brezina, Personal-Vorstand bei der Allianz, bestätigte gestern, dass an mehreren Standorten in Deutschland geprüft werde, „ob wir neue Büroflächen in günstigeren Lagen beziehen können.“ Dies gelte „natürlich auch für Frankfurt“. Allerdings gebe es noch keine Entscheidung.

Die FAZ will außerdem erfahren haben, dass neben dem Gebäude der „Neuen Börse“ im Stadtteil Hausen, dies ist der ehemalige Sitz der Deutschen Börse, das von Vodafone gemietete Bürohaus an der Alfred-Herrhausen-Allee in Eschborn im Visier der Allianz steht. Die Entscheidung stehe unmittelbar bevor - der Trend gehe Richtung Eschborn. Damit droht Frankfurt der Wegfall von 1550 Arbeitsplätzen und hoher Gewerbesteuereinnahmen. Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) ist informiert und führt Gespräche, um die Firma zu halten.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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